Wie jedes Jahr verabschiedeten sich am letzten Schultag des Kalenderjahres die Schüler und das Kollegium des Landesgymnasiums für Musik mit dem traditionellen Weihnachtssingen in die Ferien. Nachdem die Chöre der Schule in über 20 Konzerten zuvor anderen Menschen eine wunderschöne Adventszeit bescherten, genossen sie es, sich nun selbst ein vorweihnachtliches Ständchen bringen zu können. Unter den Zuhörern waren auch viele ehemalige Mitarbeiter und Schüler der Einrichtung sowie Eltern und Gäste. Sie alle waren vom Schulleiter, Dr. Detlef Gieseler, zuvor aufgerufen worden, den herzlichen Liedern von der „Frohen Botschaft“ eine ebenso von Herzen kommende Hilfsbereitschaft folgen zu lassen. Nach dem festlichen Gesang konnten 750 € für die Errichtung des Mitteldeutschen Kinderhospizes überwiesen werden. Ein herzliches Dankeschön sagt die Schulleitung den Sängern und Kollegen für diese stimmungsvolle Stunde und allen Spendern für ihre Großzügigkeit.
Allen Lehrern, Erziehern, Mitarbeitern, Schülern und Eltern wünschen wir erholsame Weihnachtsferien und alles Gute für das neue Jahr.
Auch in diesem Jahr nahmen wieder 27 Schülerinnen und Schüler des Landesgymnasiums für Musik an der 2. Stufe der Mathematikolympiade des Landes Sachsen- Anhalt teil.
Der Schulleiter Dr. Detlef Gieseler und Vertreter der Fachschaft Mathematik würdigten das Engagement aller Teilnehmer der Schuljahrgänge 5 bis 10.
Die vier Bestplazierten in diesem Jahr waren:
Anna-Lena Neufeld 6. Klasse
Elisa Kelm 10. Klasse
Johannes Domsgen 6. Klasse
Isabella Fischer 10. Klasse
Wir wünschen allen Schülern weiterhin viel Erfolg und Spaß mit der Mathematik.
Die Fachschaft Mathematik
Auch in diesem Jahr beteiligen sich die Kinderchöre des Landesgymnasiums wieder an der kulturellen Ausgestaltung des Wernigeröder Weihnachtsmarktes. Obwohl die akustischen Bedingungen nur bedingt für einen solchen Auftritt taugen, hatten die jüngsten Sängerinnen und Sänger des Landesgymnasiums unter der Leitung von Beate Bensing viel Spaß an den Darbietungen vor den zahlreichen Besuchern, unter denen natürlich Eltern und Großeltern, aber auch andere Schüler der Einrichtung sowie einige „Stammgäste“ auszumachen waren. Die Zuhörer sparten nicht mit Beifall für den gelungenen Auftritt, der dem bunten Treiben auf dem Markt mit diesem musikalischen Programm einen schönen zusätzlichen Akzent verliehen hat.
Fast zeitgleich mit dem Beginn der Konzerte zum 1. Advent weilte ein Team von MDR-figaro (ehemals: MDR-Kultur) am Landesgymnasium, um eine Sendung aufzuzeichnen, die von Schülern und Lehrkräften der Schule gestaltet wurde und mit der das besondere Profil der Einrichtung einem breiten (Radio-)Publikum vorgestellt werden sollte.
Von 18 bis 21 Uhr präsentierten die Chöre und Solisten, Schüler sowie auch Lehrkräfte des Wahlpflichtunterrichts Stimmbildung, Klavier, Orgel und Sprecherziehung ihre künstlerischen Fächer. Außerdem wurden in Gesprächen die Inhalte der Ausbildung, Wissenswertes über die Geschichte des Hauses sowie Informationen zur Aufnahme am Landesgymnasium beleuchtet.
Den vielfältigen vorweihnachtlichen Aktivitäten in Wernigerode mag es geschuldet sein, dass weniger Zuschauer als erwartet der Einladung gefolgt war, bei der Aufzeichnung der Sendung im Festsaal des „Alten Lyceums“ zuzusehen. Umso mehr hoffen die Verantwortlichen von MDR-figaro, erst recht natürlich alle Aktiven, auf viele Zuhörer am 3. Advent von 16 bis 18 Uhr.
Nachdem der Mädchenchor des Landesgymnasiums für Musik bereits am Freitag in der Kirche „St. Marien“ in Wernigerode den Reigen vorweihnachtlicher Konzerte stimmungsvoll eröffnet hatte, lud der Rundfunk-Jugendchor am Samstag, dem 28.11.2009, zu seinem traditionellen Adventskonzert in das „Alte Lyceum“ ein. Unter der Leitung seines Dirigenten Peter Habermann und seines Ehrendirigenten Friedrich Krell musizierte sich das Ensemble mit beliebten, aber auch unbekannten Stücken in die Herzen der Zuhörer. Zu den musikalischen gesellten sich an diesem Nachmittag auch optische Auffälligkeiten: in Gestalt der neuen Chorkleidung, die vom Kammerchor im zweiten Programmteil seine „Uraufführung“ erlebte und anerkennende Zustimmung seiner Träger wie auch des Publikums erhielt. Für ihre tatkräftige Unterstützung im Umfeld des Konzertes gilt ein besonderer Dank wieder den fleißigen Helfern aus den Reihen des Kollegiums und der Elternschaft, die dieses Konzert für Aktive und Besucher zu einem unvergesslichen Erlebnis inmitten vielfältiger vorweihnachtlicher Aktivitäten werden ließen.
Das Kollegium des Landesgymnasiums nutzte den beweglichen Ferientag am 16. November 2009 für eine Schulinterne Lehrerfortbildung. Sie fand in diesem Jahr zu zwei Themen statt: Die Erzieherinnen des Internats hatten sich einen Fachmann zum Thema „Mediation und Konfliktmanagement“ eingeladen. Nach einer fundierten Einführung lernten sie, das zuvor Gehörte in Gruppenarbeit und Rollenspielen an konkreten, dem Arbeitsalltag entlehnten Beispielen anzuwenden. Die Lehrkräfte des Gymnasiums fanden sich zum Thema „Die Stimme des Lehrers – Sprechtechnik und Stimmhygiene im Lehreralltag“ zusammen. Auch hier gab es zunächst einen theoretischen Überblick mit Diskussion, wofür die Referendarin Frau Krieger verantwortlich zeichnete. Die anwesenden Vertreter des Ausbildungsseminars konnten Frau Kriegers kenntnisreiche Ausführungen als „sehr gute“ Leistung einschätzen und diese deshalb als Prüfungsteil für die bevorstehende Zweite Staatsprüfung beantragen. Herzlichen Glückwunsch! Am Nachmittag gab es auch für die Lehrerinnen und Lehrer reichlich Gelegenheit zur praktischen Arbeit, die vom Einsatz prosodischer Mittel in Alltagssituationen bis hin zur spontanen sprechchorischen Aufführung eines (fiktiven) Hundezüchtervereinstextes reichte. Das Kollegium bedankt sich bei Frau Krieger und Frau Dr. Krell für den mit dieser SCHILF verbundenen freudbetonten Wissenszuwachs. Dieser und der kollegiale Austausch, der an diesem Tag ebenfalls nicht zu kurz kam, lassen auf eine Fortsetzung der Veranstaltung hoffen.
Seit im Jahre 2007 der Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Jan-Henrik Olbertz den „Aktionstag gegen Rechtsextremismus“ an den Schulen des Landes ins Leben rief, beteiligte sich auch das Landesgymnasium seitdem in vielfältigen Projekten speziell am 09.11. jeden Jahres, um ein deutliches Zeichen für Demokratie und Toleranz und gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen. In mehrwöchiger Vorbereitung wurde in diesem Jahr eine ganz besondere Veranstaltung für die Jahrgänge 9-12 vorbereitet. In verschiedenen Unterrichtsblöcken wurde der besonderen Geschichte des 09.11. gedacht und sich insbesondere distanzaufhebend mit dem Thema jüdischen Lebens in Wernigerode beschäftigt. Höhepunkt des Aktionstages war eine würdige, musikalisch umrahmte Gedenkveranstaltung zu Ehren des jüdisch stämmigen Schulleiters des Fürstin - Anna -Lyzeums Wernigerode Dr. Paul Regensburger, der mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 aus dem Schuldienst entlassen wurde. Die geladenen Gäste aus der Landespolitik bzw. der Presse erfuhren neben den Schülern aus dem Leben des Schulleiters. So wusste der heute in Leipzig lebende Enkel Helmut Regensburger privates über seinen Großvater zu berichten, ebenso wie eine ehemalige Schülerin aus Wernigerode, Frau Regina Winkelmann, den Lehrer und Schulleiter in den Mittelpunkt rückte. Die Beiträge wurden von zwei Schülerinnen (Melanie Messerschmidt und Lisa Hintzke, Klassenstufe 11) ergänzt, die sich unter Federführung der Wernigeröder Stadträtin Renate Goetz vertieft mit weiteren biografischen Details beschäftigten. Eine Reihe von Fragen aus dem Publikum konnten von den Gästen in lebhaften Schilderungen beantwortet werden. Im Geschichtsfachraum wurde zum Abschluss ein großes Portrait mit Anmerkungen zum Leben des Dr. Paul Regensburger enthüllt. Somit bekommt die Schule ein weiteres Stück ihrer Identitätsgeschichte geschenkt.
Obwohl kein Hausbau geschaffen wird und deshalb auch kein Richtfest zu feiern ist, versammelten sich alle an der Gestaltung der Außenanlage des Internats Beteiligten zum so genannten „Mineralfest“, um sich von Baufortschritt zu überzeugen und für die Arbeit der letzten vier Monate Dank zu sagen.
Schulleiter Dr. Detlef Gieseler und Architekt Steffen Köhler würdigten in ihren Begrüßungsworten die sehr gute Zusammenarbeit aller Firmen mit der Bauleitung, dem Land Sachsen-Anhalt als Träger sowie dem Landesgymnasium für Musik als Nutzer.
Zum Jahresende wird dank der für 900 000 € angelegten Freiflächen der Ensemblecharakter des gesamten Wohnheimes deutlich sichtbar gemacht werden. Plätze zum Ausruhen, Sporttreiben und geselligen Zusammensein werden das Leben für die 150 im Internat wohnenden Schülerinnen und Schüler so noch angenehmer werden lassen.
Auch in diesem Jahr stimmten sich die Schüler, Lehrer und Erzieher des Landesgymnasiums wieder mit gemeinsamen Gesang auf das neue Schuljahr ein. Bei wunderschönem Sommerwetter hatten auch viele Eltern, Großeltern und Geschwisterkinder den Weg zum Internat gefunden. Dort ließen sie sich im tiefen Gras des Salzbergtales nieder, lauschten eine Stunde lang den Abendliedern der Chöre und stimmten bei bekannten Kanons und Volksweisen sogar mit ein. Mit „Der Mond ist aufgegangen“ und „Evening Rise“ ging für alle ein aufregender erster Schultag stimmungsvoll zu Ende.
Nach fast einjähriger Vorbereitung auf die World Choir Championships mussten wir wenige Stunden vor dem Abflug nach Südkorea die traurige Nachricht an die Mitglieder des Rundfunk-Jugendchores geben, dass der Wettbewerb ausfällt. Der Grund hierfür ist des Auftreten der Schweinegrippe H1N1 bei verschiedenen Teilnehmern des ersten Teils der Veranstaltung, so dass die Provinzregierung von Gyeongnam alle Wettbewerbe am 11.Juli abrach und eine Einreise weiterer Chöre verhinderte.
Große Traurigkeit und tiefe Betroffenheit sitzt tief in uns. Erst in diesen Momenten wird uns richtig bewußt, welche Mühen und Anstregungen in den letzten Wochen hinter uns liegen und wie vielschichtig und umfassend sich alle vorbereitet haben. Meine Hochachtung möchte ich insbesondere allen Sängerinnen und Sängern des Chores aussprechen und hierbei auch eure Eltern, Freunde und Bekannte nicht vergessen, die uns auf diesem Weg begleitet haben. Habt Dank für ALLES. Es macht mich stolz, mit solchen prächtigen, jungen Menschen zu arbeiten.
Eure Persönlichkeiten spiegeln sich in Anna`s Worten an uns wieder:.
"Auch wenn es vielleicht komisch klingt, habe ich das Gefühl, dass solch ein trauriges Erlebnis einen Chor noch mehr zusammenführt, als es unter Umständen eine Reise getan hätte. "Man vergisst denjenigen, mit dem man gelacht hat, aber nie denjenigen, mit dem man geweint hat. Diese Weisheit trifft mein Gefühl sehr genau und so hoffe ich, dass neue Hoffnung und auch ein Stück Glück bei allen wachsen."
Es dankt Euch herzlich
Detlef Knauer
Mit einem erstklassigen Schuljahresabschlußkonzert verabschiedeten sich am 05.06. der Rundfunk-Jugendchor Wernigerode und der Mädchenchor Wernigerode in die Sommerferien.
Für den RJC beginnen die Ferien noch lange nicht. Nach dem Eröffnungskonzert zum Brahmschorfest in Wernigerode, fliegen die Sängerinnen und Sänger nach Südkorea zur ersten Chorweltmeisterschaft. Dazu wünsche ich dem Chor ein gutes Abschneiden.
Den Abiturienten beider Chöre danke ich für die herrlichen Konzerte der letzten Jahre und wünsche allen einen erfolgreichen neuen Lebensabschnitt.
Ronald Lasch
Am 6. Juni 2009 wurden 59 neue Schülerinnen und Schüler herzlich am Landesgymnasium begrüßt. Wir wünschen allen einen gelungenen Start in das neue Schuljahr.
In der letzten Maiwoche besuchte zum zweiten Mal eine Schülergruppe des Landesgymnasiums unsere Partnerschule in Brooklyn, New York. Der Besuch des Unterrichts erlaubte den acht Schülern und zwei Lehrerkräften einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit der Saint Ann’s School – einer der führenden Privatschulen der USA, die sich mit ihrem Bekenntnis zu Innovation und Kreativität vor allem an begabte Schülerinnen und Schüler wendet. Die Unterbringung in Gastfamilien vermittelte zudem authentische Eindrücke vom amerikanischen Alltag. Ein exzellent vorbereitetes und gut gefülltes Programm ließ auch noch Raum zur Besichtigung von Sehenswürdigkeiten, die für diese Metropole wie auch für die Geschichte und Kultur der Vereinigten Staaten von besonderer Bedeutung sind: Liberty Island mit der Freiheitsstatue, das Immigrationsmuseum auf Ellis Island, die Metropolitan Opera (Aufführung inklusive), das American Museum of Natural History und vieles mehr. Höhepunkt des Besuches war die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung durch die Schulleiter Dr. Larry Weiss und Dr. Detlef Gieseler. Auf der Grundlage dieses Vertrages wurden bereits weitere gemeinsame Projekte und gegenseitige Besuche vereinbart.
„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“
Kommt euch dieser Spruch bekannt vor? Richtig, er stammt von dem bekannten deutschen „Gebrauchslyriker“ Erich Kästner ( 1899-1974). Seine Gedichte standen im Mittelpunkt unseres diesjährigen Rezitatorenwettstreits am Landesgymnasium für Musik und sein Schaffen erwies sich als wahre Fundgrube für humoristische, aber auch nachdenkliche Texte.Wir Schüler der fünften bis achten Klassen lernten Pflicht- und Wahlgedichte und die drei Klassensieger qualifizierten sich für den Schulwettstreit. Das Schülerpublikum lauschte gespannt der Vielzahl der Gedichte und fieberte mit, wenn doch mal jemand nicht weiter wusste.
Schließlich hatte die Schüler-Lehrer-Jury über die Platzierung zu entscheiden und das war verdammt schwer.In der Gruppe der fünften und sechsten Klassen ging Marie- Ann Weiler als Siegerin hervor, gefolgt von Jakob Kleiber und Daniel Domsken. In der zweiten Gruppe siegte Marie Obenauff vor Lara Grünberg und Marie Sophie Ostermann. Traditionsgemäß wurde auch in diesem Jahr von den Zuhörern der Publikumsliebling der jeweiligen Gruppe ernannt und mit dem „Käfer Lyra“ausgezeichnet. Herzliche Glückwünsche an Franz Claus und Jakob Kleiber, die mit ihrer originellen und charmanten Vortragsart überzeugen konnten.
Hätte Erich Kästner im Publikum gesessen, wäre er sicher sehr stolz auf die Nachwuchskünstler gewesen.
Unser besonderer Dank geht an Frau Schwarz, die auch den diesjährigen Rezitatorenwettstreit mit viel Engagement vorbereitet hat.
Sophie Kunkel
Merlind Pohl
6.Oktober 2008 - 21.Januar 2009 – 2.April 2009
Ein Parcours zum Erfolg
Hinter diesen Daten verbergen sich die Etappen, die es dieses Jahr zu meistern galt, wollte man als Teilnehmer am „Bundeswettbewerb für Fremdsprachen“ seine Kenntnisse außerhalb der Schule unter Beweis stellen.
Hatte im vergangenen Jahr Johanna Kiebeler (damals 8. Klasse) als einzige Schülerin des Landesgymnasiums für Musik in Wernigerode am Einzelwettbewerb in Französisch überaus erfolgreich teilgenommen, so meldeten sich am 6. Oktober 6 Schülerinnen für Französisch und/oder Englisch an.
Bis zum 21. Januar bereiteten sie sich sorgfältig auf ihr Thema vor. Für die Französischschüler stand dieses Jahr „Paris“ als Thema fest. So wandelten sie in ihrem Vorlesetext auf den Spuren von „Monsieur Ibrahim“ und vertraten ihre Meinung zum Thema „Wohnen in Paris – Hölle oder Paradies“. Beides wurde als Hausaufgabe auf Tonträger aufgenommen
Um für die Regionalrunde fit zu sein, wurde zu Geschichte und Geografie, zu Spezialitäten und sprachlichen Besonderheiten selbständig recherchiert.
Mit der vorbereiteten Hausaufgabe und diesem Wissen ging es dann am 21. Januar zur Prüfung ins Stadtfeld-Gymnasium. Neben den Landeskundeaufgaben waren noch die Gebiete Lückentext, Lese- und Hörverstehen sowie eine kreative Textproduktion zu bewältigen.
Nachdem Ende März eine Einladung für drei unser Schülerinnen kam, fuhren sie am 2.4.2009 sehr neugierig ins Einstein-Gymnasium nach Magdeburg.
Große Freude verdrängte die Aufregung der vorausgegangenen Tage. Im Einzelwettbewerb Französisch erhielten Carla Sophie Geries (10m1) den 3. Landespreis, Johanna Kiebeler (9m2) den 2. Landespreis und Lisa Sophie Kant (10m2) den 1.Landespreis!!!
Mit der Gewissheit, sich in der Fremdsprache über das schulische Maß hinaus zu betätigen und dafür Anerkennung zu erhalten, mit Riesenwörterbüchern, damit sie auch in Zukunft nicht sprachlos bleiben werden und einem großen Motivationsschub ging es am Spätnachmittag wieder nach Wernigerode zurück.
Herzlichen Glückwunsch unseren erfolgreichen Teilnehmerinnen!
Übrigens: Auch im nächsten Schuljahr erfährt der Bundeswettbewerb für Fremdsprachen seine Neuauflage, Anmeldeschluss ist der 6.Oktober.
Meldet Euch an!
Am 18. Dezember 2009 hatte die Marktschule Quedlinburg bereits zum vierten Mal den Kinderchor des Landesgymnasiums für Musik zu einem gemeinsamen vorweihnachtlichen Konzert in die Sankt-Nikolai- Kirche eingeladen. Abwechselnd musizierten, tanzten und spielten die Schüler beider Schulen. Auf diese Weise stimmten sie die zahlreichen Zuhörer auf die bevorstehenden Festtage ein. Zum Abschluss präsentierten die Schulleiter beider Einrichtungen, Frau Anke Ackermann gen.Brand (Marktschule) und Dr. Detlef Gieseler (Landesgymnasium), die Kooperationsvereinbarung, die am Rande der Veranstaltung unterzeichnet wurde. Damit wird die bereits bestehende Zusammenarbeit auf eine vertragliche Grundlage gestellt, die mit dazu beitragen will, Veranstaltungen wie dieses gemeinsame Musizieren zu einer lang anhaltenden Tradition werden zu lassen.
Die Klosterkirche der Benediktiner auf der Huysburg, nördlich unserer Kreisstadt Halberstadt gelegen, zählt zweifelsohne zu den Kleinodien romanischer Baukunst. In den letzten Jahren wurde das gesamte Areal des Klosters liebevoll restauriert und mit modernen Bauelementen erweitert.
Zahlreichen Besuchern aus Nah und Fern bieten die verschiedenenartigen Gebäude samt Außenanlagen Gelegenheit zu Einkehr und Besinnung. .
Am letzten Sonntag im Oktober gaben der Mädchenchor Wernigerode sowie der Kinderchor der 5. und 6. Klassen des Landesgymnasiums für Musik in Anwesenheit von Weihbischof Gerhard Feige ihr traditionelles Einstiegskonzert in die neue Saison.
Die Klosterkirche war - wie jedes Jahr- sehr gut besucht. Die beiden Chöre boten ein überzeugendes Konzert mit zahlreichen Neueinstudierungen. Bereichert wurde das Konzert durch das Orgelspiel von Clemens Truthmann, ebenfalls Schüler des Landesgymnasiums für Musik Wernigerode, an der großen Orgel.
Besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Benediktinermönchen der Huysburg, besonders Bruder Jakobus Wilhelm, für ihre Unterstützung.
18. September 2008 - beim alljährlichen
Kräftemessen in den Disziplinen Sprint, Weitsprung, Schlagballweitwurf, Kugelstoßen sowie Tauziehen und anderen Mannschaftsspielen hatten die Schülerinnen und Schüler viel Spaß auf dem Sportplatz. Trotz herbstlich kühler Temperaturen herrschte mitunter hitzige Atmosphäre bei den Wettkämpfen. Der Ehrgeiz war bei allen so groß, dass das Sportfest mit guten und sehr guten Ergebnissen beendet werden konnte. Traditionell klingt dieser Tag mit dem Herbstball aus.
Abwechslungsreich und interessant gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 5 bis 7 die jährlich am Ende eines Schuljahres stattfindenen Projekttage. Von der Ausgestaltung eines Schülerarbeitsraumes, über die Entstehung von Fotogrammen bis hin zu Erkundungen in der Natur reichte das Angebot. Die Arbeitsergebnisse wurden am Ende allen vorgestellt.
Den Start in das Schuljahr 2008 - 09 am Landesgymnasium für Musik vollzogen die Schülerinnen und Schüler am Mittwoch mit einem stimmungsvollen Abendsingen im Salzbergtal.
Am 04.Juli 2008 werden den Abiturientinnen und Abiturienten im Rathaus von Wernigerode feierlich die Reifezeugnisse überreicht. Alle Schülerinnen und Schüler des 12. Schuljahrganges schlossen erfolgreich ihre Ausbildung am Landesgymnasium für Musik ab. Unsere Glückwünsche gehen an Kerstin Benkenstein, Lisa Berger, Nils Fichtner, Marina Franke, Marie Gauger, Anna-Maria Hamed-Hoppe, Steffen Knoll, Anna Krähe, Luise Kramer, Jana Mai, Armin Michael, Anabel Schrader aus der 12m1, sowie Franziska Barth, Sarah Bormann, Sophie Ehrhardt, Katrin Federow, Marcus Herlt, Henrike Kant, Franziska Lindemann, Thorsten Lucke, Katharina Pethe, Maria Prause, Britta Richter, Kerstin Schäfer, Robert Steinbach, Katharina Tönges und Nicole Zettl aus der 12m2.
Am 27. Juni 2008 verabschiedeten sich die Abiturienten des Schuljahrganges 2008 mit einem Konzert in der Christuskirche in Wernigerode von ihrem "heimischen" Publikum. Der Mädchenchor und der Runfunk-Jugendchor Wernigerode, sowie die Chorbesetzungen des Abiturjahrganges hinterliesen einen tiefen emotionalen Eindruck bei allen Zuhören.
Am Sonnabend, dem 21. Juni 2008, wurden 60 neue Schülereinnen und Schüler für das Schuljahr 2008 - 09 feierlich am Landesgymnasium für Musik aufgenommen. Herzlich begrüßt wurden die künftigen Schüler des 5. Schuljahrganges durch den Kinderchor 5/6 des LGM.
Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 9 bis 12 des Landesgymnasiums für Musik führten am 09. und 10. Juni 2008 das Ergebnis ihrer fast einjährigen Probentätigkeit in der Theater-AG im Festsaal des Lyceums auf. Eindrucksvoll. Aus unterschiedlichsten Perspektiven wurde das Thema Liebe betrachtet und eindrucksvoll gestaltet.
Der Rundfunkjugendchor Wernigerode und der Landesjugendchor Sachsen-Anhalt führten zusammen mit dem Händelfestspielorchester Halle unter Leitung von Prof. Wolfgang Kupke in der St.-Sylvestri-Kirche in Wernigerode die "Hohe Messe in h-Moll" auf. In beeindruckender Weise erlebten die vielen Zuhörer das mehr als zweistündige, bedeutendste geistliche Werk von J.S. Bach.
"... Es war ein hochklassiges Ensemble das seinesgleichen sucht und mit gepriesenen Aufführungen durchaus mithalten kann. Das war im Wesentlichen das Verdienst der Chöre und des Orchesters, die Prof. Kupke zu glanzvoller Leichtigkeit und strahlendem Klang brachte. ... Er ist ruhig, mit Gesten großer Gelassenheit entwickelt er große Gedanken. Es gibt keine Verzögerungen im Tempo, weil etwas technisch nicht bewältigt wird. Solche Stellen gibt es nicht. ... Und alles bei größter Textverständlichkeit - man vermeint Lateinisch nicht als Fremdsprache zu empfinden. ..." von Hans Walter in der 'Volksstimme' vom 26.06.2008.
Die Chöre und das Orchester werden das Werk auf einer Tournee in Belgien und den Niederlanden nochmals zur Aufführung bringen.
Der Mädchenchor weilte in der Zeit vom 08.Mai bis 15.Mai zu einer Konzerttournee in Frankreich und Spanien. Weitere Infos und Berichte zur Reise unter www.maedchenchor-wernigerode.de
Verkehrte Welt oder Kulturschock im Endstadium
Von Jennifer Leitz, 12m2
Ein in Deutschland gut bekanntes Sprichwort besagt: „Man kann einem alten Hund keine neuen Tricks beibringen“, und so wird man mir als Japanbegeistertem Freak an dieser Schule wohl nicht zugetraut haben, dass mich das Land, dass mich so interessiert, auf der Tournée mit dem RJC noch hat überraschen können...
aber das hat es! Und es zeigte sich, dass der alte Hund, Hals über Kopf in eine neue, abstrakte Umgebung gebracht, seine Gewohnheiten sehr schnell ändern musste, und dass er jeden neuen Trick, den er zur Sicherung seines Überlebens kriegen konnte, sogar begierig und dankbar annahm.
Die Ankunft in Japan erfolgte an einem äußerst sterilen Flughafen Narita, der sich ca. 66km vom Stadtzentrum Tokyo befindet. Steril deshalb, weil alles so nach Krankenhaus aussah; weiß ohne Grünes, und eckig ohne Rundungen. Selbst Derjenige, der hier unerlaubterweise seine Kamera zückte, wurde keinesfalls „rund gemacht“, sondern mit einem Lächeln gebeten, dies zu unterlassen. Unseren ersten gravierenden Eindruck von Japan formte ein ebenfalls sehr steriler Landsmann, welcher die Reinigung eines Aschenbechers mit einer handelsüblichen Zahnbürste bestritt. Er brachte uns zu der Annahme, dass das Land namens Japan, welches von uns Deutschen aus auf der anderen Seite der Erde gelegen ist, wohl auch in seiner selbst in vielen Dingen „andersrum“ war als die geliebte Heimat. Einige Minuten später schon bestätigte sich dieser Verdacht, denn wer sich in den Bus begeben wollte, konnte dies nicht von der rechten Seite aus tun, sondern musste erkennen, dass dessen Tür auch „auf der anderen Seite“ vorzufinden war. Im Bus dann hegte man Zweifel an der mathematischen Begabung der Japaner, da auf den ersten Blick zu wenig Sitzplätze vorhanden zu sein schienen. Doch da hatten sich die deutschen, in Technik und Kreativität hinter den Japanern weit zurückgebliebenen Kleinhirne stark geirrt; In Japan herrscht Platzmangel und jede kleinste Lücke wird ausgenutzt. So ergaben sich mindestens 15 Sitzplätze zu viel für eine 45-Mann starke Chorgemeinschaft aus Deutschland, wenn man durch den einfachen Umbau der Armlehne des äußeren Sitzes weitere Poablagemöglichkeiten schuf. So fuhren wir denn, manche zu zweit und andere eben zu dritt nebeneinander im Bus sitzend zu unserem Hotel, und lernten auf diesem Weg, dass man bei Autobahnen und anderen Verkehrswegen ja auch Platz sparen kann, wenn man diese in „Achterbahnähnlicher“ Bauweise unter- und übereinander setzt. Gelassen oder vielmehr erschöpft von 13 Stunden Flug betrachteten wir durch die Busfenster die „verkehrte Welt“, die in den nächsten Tagen vor uns lag(In Japan herrscht schließlich Linksverkehr)...
Spätestens jetzt hatte sich eine Art Prä- Kulturschock bei jedem Sänger eingestellt, und trotz der zahlreichen und zeitaufwendigen Konzerte gelang es mit Sicherheit jedem Mitreisenden diesen bis zum Endstadium zu führen.
In der Freizeit, die uns zur Verfügung stand, bot sich als beste Beschäftigung das Einkaufen an. Mit dem Eintritt in ein Geschäft, welcher Art auch immer, wurde dort ausnahmslos jeder erst einmal angeschrien. Nur handelte es sich hierbei jedoch nicht um die unfreundliche Aufforderung an Ausländer sofort das Geschäft zu verlassen, sondern; Der Kunde wurde begrüßt, Willkommen geheißen und ein „Guter Einkauf“ gewünscht, wobei sich bei vielen Geschäftsinhabern nach diesen Standardfloskeln auch noch eine Dankesrede und die Beglückwünschung zur Wahl des Geschäfts anschließt- in der Landessprache versteht sich. Hatte man dies überstanden, war entweder die Lust am Einkauf verflogen, oder aber die Angst zu groß, das Geschäft wieder zu verlassen, da dabei dieselbe, langatmige, verbale Folter erfolgte. Auch in vielen anderen Lebenslagen wusste der Deutsche nichts anzufangen mit dieser Definition von Höflichkeit, die sogar soweit ging, dass der gemeine Japaner trotz nicht vorhandener Orts- und Sprachkenntnisse versuchte, den Weg zur nächsten Sushi- Bar oder zurück zum Hotel zu beschreiben. Unbeschreiblich war für uns auch die Japanische Küche. Sie kennt ganze 3 Grundzutaten oder Geschmäcker, die da lauten: Fisch, Reis und grüner Tee. Auf den Tisch kamen entweder Speisen, bei denen man den Eindruck hatte, es sei vergessen worden, sie vor dem Servieren zu kochen, oder bei deren Anblick so mancher Europäer längst den Kammerjäger gerufen hätte(an dieser Stelle vermisste wohl so mancher die anfängliche Sterilität...). Zunächst noch angetan von dem kostenlosen Glas Wasser mit Eis, welches Gratis zu jeder abenteuerlichen Mahlzeit serviert wurde, sank dessen Wert schon
nach dem ersten Schluck und man konnte als weiteren Verwendungszweck nur noch in Erwägung ziehen, mit Hilfe dieser stark chlorhaltigen Flüssigkeit ein Schwimmbad zu eröffnen...
Jedoch, die Erfahrungen die der Rundfunk Jugendchor auf seiner Reise gemacht hat, und die Eindrücke, die gesammelt wurden, waren in jeder Hinsicht wertvoll und prägend, und so zahl- und lehrreich, dass sie kaum alle vollständig aufgelistet in unserer Schülerzeitung erscheinen könnten. Bei weiteren Fragen und Interesse hilft da nur noch eins: RJC-ler schnappen, zu einer Tasse grünem Tee einladen und sich alles ausführlich erzählen lassen! Mir bleibt an dieser Stelle nur noch eins zu tun: Lächeln, sich verbeugen, und mit einem „Sayonara!“ alle Leser zu verabschieden!
Allen „Japanern“ einen guten Start am Lgm zurück in Deutschland,
wünscht eure Jenny